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Tyrrell P34 Cosworth V8 elf Team Tyrrell F1 5° GP Holland Zandvoort 1976

Revolution und Rückbau Als der sechsrädrige Tyrrell P34 beim ersten Europa-GP 1976 in Spanien auftauchte war er eine Sensation. Derek Gardners Idee, vier kleine lenkbare Vorderräder in ein Formel 1 Auto einzubauen war schlicht eine Revolution. Während Teamkollege Jody Scheckter noch im alten Tyrrell 007 Platz nehmen musste, stellte Patrick Depailler die Neukonstruktion beim ersten Auftritt in Jarama im Qualifying sensationell auf Rang 3. Ab Zolder standen zwei P34 am Start, doch das neue Design machte den Fahrern auch Kummer: sie sahen beim Einlenken die kleinen Vorderräder nicht. Bei Tyrrell baute man daher kleine Fenster ins Cockpit unterhalb der Spiegel. Dieses Problem war gelöst. Doch der revolutionäre Sechsrad-Tyrrell erkaufte sich seine aerodynamischen Vorteile auch durch Nachteile wie mehr Gewicht der komplexen Vorderachskonstruktion und eine schwierige Situation bei der speziellen Reifenentwicklung mit Goodyear. Jody Scheckter gewann zwar in Schweden doch das Auto blieb problematisch. Als Kühlungsprobleme auftraten musste Derek Gardner bei Scheckters Auto in Zandvoort einen zusätzlichen Kühler in der Front integrieren. Das hochmoderne Konzept musste mit altmodischen Lösungen zurückgerüstet werden und ergab eine seltsame Optik. Der Zwitter landete immerhin auf Rang fünf und der Südafrikaner wurde Dritter der WM 1976.

GTIN/EAN: 9580006973092

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