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Lotus 49B Cosworth V8 F1 Rob Walker 3° GP Monaco 1969

Flügelverbot in Monaco

Nachdem beim vorangegangenen Grand Prix in Spanien die hohen Heckflügel an beiden Lotus 49b gebrochen waren, was zu schweren Unfällen von Graham Hill und Jochen Rindt geführt hatte, hatte es schon vor Monaco einen Eklat zwischen Rindt und Lotus-Chef Colin Chapman gegeben. Der Österreicher bezichtigte Chapman in einem Brief, die Sicherheit seiner Autos nicht ernst zu nehmen. Der sture Brite ersetzte den Österreicher für Monaco kurzerhand durch Richard Attwood. Aber auch der Veranstalter selbst hatte größte Bedenken, dass bei einem ähnlichen Unfall auf dem engen Stadtkurs im Fürstentum auch Zuschauer ums Leben kommen könnten.

Man einigte sich darauf, die Flügel im Training zunächst zuzulassen, sie aber für das Rennen zu verbieten. Der Heckflügel durfte nicht höher sein als der höchste Punkt des Fahrzeugs. Für die Teams bedeutete das erheblichen Umbau-Aufwand aber die beiden Renn-Direktoren Paul Frère und Charles Deutsch wollten kein Risiko eingehen. Auch Jo Sifferts privat eingesetzter Lotus 49b bot nach dem Umbau einen ungewohnten Anblick. Der Schweizer nutzte sein Talent im unterlegenen Material und schaffte es mit Platz drei auf das Podium. Übrigens vor Team Lotus Aushilfspilot Attwood. Ab dem Folge-GP in Holland fuhren alle Autos mit neuen flachen aber großflächigen Heckflügeln.<?xml:namespace prefix="o" />



GTIN/EAN: 9580006948304

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